Neujustierung

Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. (John Lennon)

Ein passendes Zitat hat John Lennon für das gefunden, was sich in den vergangenen Wochen in meinem Leben getan hat. Ich musste mein Leben neu justieren, umpriorisieren und ordnen. Neben dem privaten Sektor betraf das auch die Felder Arbeit und Studium.

Privat muss dringend aufgeräumt werden, und zwar sowohl seelisch als auch physisch: Wir haben damit angefangen, sowohl mein Elternhaus wie auch unser Hexenhäuschen „auf Links zu ziehen“, d.h. es wird ausgemistet, aufgeräumt und erneuert. Kostet zwar auch wieder jede Menge Zeit und Energie, schafft aber im Gegenzug auch Kraft und neue Sichtweisen.

Auf der Arbeit bin ich nun zunehmend beratend und konzipierend tätig. Das macht aktuell jede Menge Spaß, da ich die Möglichkeiten habe, eigene Stärken und Vorlieben besser ausleben und in meine Arbeit einbringen zu können. Das Ganze könnte zwar noch etwas koordinierter Ablaufen, aber das ist der hohen Themendichte und dem Zeitdruck geschuldet, unter dem diese Themen zu bearbeiten sind.

Und schließlich gibt’s auch Neuigkeiten zur Masterarbeit. Sind sie gut? Sind sie schlecht? Ich weiß es selbst nicht so genau, aktuell werte ich die Tatsache eher neutral, dass ich mein Thema zurückgegeben habe und daher wieder am Anfang stehe. Klar habe ich schon einige Zeit investiert, die nun erstmal für die Katz‘ war, dafür konnte ich durch das Zurückziehen des Themas vermeiden, dass ich in eine terminliche und thematische Situation gerate, die ich nicht voll unter eigener Kontrolle habe. Dann doch lieber wieder am Anfang des ersten Versuchs stehen als einen Versuch potentiell zu „versemmeln“.

Allerding muss ich jetzt einen neuen Themenvorschlag erarbeiten, da die Lehrstühle, deren Themengebiete mich interessieren, derzeit keine eigenen Themenangebote vorrätig haben. Naja, wird schon werden…

Übrigens bin ich vorletzten Sonntag wieder beim Frankfurt-Marathon für die Staffel „Switchboard 2“ am Start gewesen und hatte als Schlussläufer das Privileg, den Zieleinlauf in der Festhalle miterleben zu dürfen. Das war schon echt großes Kino. 🙂

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